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 KATA 


Formentraining mit Stab/Stock und Schwert

Ueshiba, Jo-Waza (© Juan Japl)© J.Japl

zum Inhalt 31er Jo-Kata

Einzelform in Text und Bild. Die Beschreibung wird derzeit noch gelegentlich der Übungspraxis angepaßt. Sie enthält zusätzlich – als Text und erste Orientierung – auch die Initativen und Reaktionen des Angreifers („Seme“; derjenige, der Druck ausübt). Obwohl es dazu einige Vorgaben von Saito gibt, sind sie letztlich nur eine – hier fixierte – mögliche Interpretation.


zum Inhalt Kata-Übung in 6 Teilen

Die Kata ist gut in mehrere Etappen oder Sequenzen zerlegbar, die sich einzeln üben und merken lassen. Für eine „endlose“, flüssige Wiederholung eines Kata-Teils sollte dieser in andere Techniken der Kata eingebettet sein, damit Ende und Anfang einer Sequenz nahtlos verknüpft sind. Ein Vorschlag:


zum Inhalt 31er Jo-Kata + Seme

  • 31er Jo-Kata + „Anti-Kata“

[Partnerform, geplant]

Eine Kata ohne Partnerform halten wir für mehr oder weniger sinnfrei, da es dann kaum noch Kriterien gibt, ob sie in ihren Bewegungen richtig oder falsch ausgeführt wird. Folgendes wird man nur mit Partner bewerten können:

  1. Dauer: Angriff, Abwehr, Schritt- und Wechselbewegungen müssen zeitlich passen. Welcher Teil darf wie lange dauern ?
  2. Abstand und Richtung: je nach Technik müssen Schritt-, Schlag- und Stoßrichtung, Schritt- und Stocklänge und Partnerabstand passen. Es gibt Angriffsrichtungen, denen auszuweichen ist oder die einzunehmen sind. (Einzel-) Kata auf einer Linie ist unsinnig.
  3. Griffe: im steten Wechsel „halten“ der Schlagtreffer und beweglich zwischen den Techniken. Dazu Griffsicherheit unter Zeitdruck und „Fremdführung“.
  4. Haltung des Stocks: bei falscher Haltung rutschen Schläge auf die Finger oder treffen „Drehungen“ Kopf oder Körper.
  5. Haltung des Körpers: eine „elastische Spannung“. Zum Treffen und Kraft übertragen am „Punkt“ richtig stehen, zum Reagieren weich bewegen.
  6. Schläge und Stöße: Mit „Punkt“ im Abschluß und fließend im Wechsel ? Schützt ein Block tatsächlich den Körper und wehrt den Angriff ab ?
  7. Aufmerksamkeit: muß auf den Partner gerichtet sein, nicht in die eigene Kata versunken.

Ein Teil davon läßt sich auch gut mit den Kumi-Jo üben. Die Länge der Kata – die Vielzahl der Bewegungen – bringt aber eine eigene Dynamik mit (Kontinuität von Anspannung, Konzentration, Geschwindigkeit).

Wie im Aikido ist es am Anfang wichtig, die Techniken der Partnerkata groß und lang zu machen: ausladend, langgezogen, eindeutig. Also ausführlichere und größere Bewegungen, als zum wirksamen Treffen und schnellen Siegen notwendig wären. Langsamer sowieso.

Erst eingespielte Partner, deren Technik (und Technikfolge) sicher ist und die ihre Reaktionen auch gegenseitig einschätzen können, sollten die Kata beschleunigen und die Bewegungen „verschleifen“. D.h. frühzeitig den Partner stören, bedrängen, „Druck“ ausüben, „Drohung“ aufrecht halten (z.B. indem die Stockspitze nah am Partner bleibt und weites Auswandern vermieden wird). Irgendwann kann die Kata dann auch ausgekämpft werden.


zum Inhalt 31er Jo-Kata + Seme   [MPEG-Clips]

Auf no-shortcut.de haben wir Video-Clips mit einigen unserer Waffen-Übungen zusammengestellt.

Da an dieser Stelle von besonderem Interesse, direkte Links auf die Kata-Clips:


copyleft &c
Grafik © bei Juan Japl
Kalligrafie © bei zweites Fenster AikidoFAQ.com
Gesetzt aus/für zweites Fenster MS Georgia & Verdana
2008 ff. ©|© Stefan Unterstein
 
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